Da es seit einiger Zeit ziemlich still um die sehr bekannte Pam4-Mod für Call of Duty 4: Modern Warfare wurde, haben sich ein paar Modder hingesetzt und eine neue Mod namens ProMod entwickelt. Die ProMod ist ähnlich wie die Pam4-Mod, aber es wurden auch ein paar neue Features hinzugefügt und andere wurden komplett entfernt.
(1.8C)
Grenades have been removed from public modes
Accuracy stats now should work at the end of matches
The dvar promod_allowVote now determines if votes are allowed on competition modes
Von vielen Usern schon sehnsüchtig erwartet, ist es nun vollbracht! Voller Stolz dürfen wir Euch heute die neue ESL Aequitas Version vorstellen, welche Call of Duty 4 unterstützt. Im Oktober 2005 haben wir ESL Aequitas als unser eigenes Anti-Cheat Tool eingeführt, um den speziellen Bedürfnissen unseres Ligaalltags gerecht zu werden.
In der vielzitierten Schnelllebigkeit von Internet und eSport wird neuerdings eine Gruppe abgehängt, von der man es niemals erwartet hätte: die eSportler selbst. Die Freunde der klassischen Disziplinen Counter-Strike und Warcraft 3 kommen inzwischen so verstaubt und reaktionär daher, wie die griechische Aufstellung unter König Otto. Während die Visionäre des eSports jahrelang über seine Wachstumsmöglichkeiten philosophiert haben, heißt es nun, dass der Markt stagniert, weil weitere Zuwächse an Spielern ausbleiben. Sogar die ESL, welche bisher - bei aller Kritik - die Fahne der Klassiker immer hoch gehalten hat, scheint, zumindest international, keine Zukunft für Warcraft 3 zu sehen. Obwohl die Versuche Counter-Strike 1.6 abzulösen bisher nicht von Erfolg gekrönt waren, birgt die Stagnation ein Risiko. Vor allem wenn Turnierveranstalter anfangen, sich die Maxime "Stillstand ist Rückschritt" zu eigen zu machen. Es sieht so aus, als würden die Fans dieser Spiele von der Entwicklung und Professionalisierung, die sie jahrelang ersehnt haben, langsam überholt.
Casual ist im Kommen
Eine der diversen Ursachen lässt sich auch abseits des eSports in der allgemeinen Gaming-Landschaft finden: Durch die gestiegenen technischen Möglichkeiten, bei gleichzeitig gewachsener Nachfrage nach Browserspielen, gleichen sich diese den Vollpreisspielen an. Spiele im Allgemeinen werden einfacher, schneller, billiger und kommunikativer. Simple Steuerung und Finanzierung durch Werbung der Browsergames verbindet sich mit aufwändigerer Grafik und komplexerer Mechanik der Vollpreisspiele. Ein Beispiel für diese Entwicklung stellt Battlefield: Heroes dar, das aus einer ehemals eSport-tauglichen Serie, einen lustigen, kostenlosen Simpel-Shooter macht. Gerade deshalb wird es jedoch der wahrscheinlich am meisten gespielte Teil der Serie werden. Es ist davon auszugehen, dass auch die ESL das Erscheinen dieses Spiels und derartige Entwicklungen insgesamt nicht verschlafen und mit entsprechenden Ligen reagieren wird. Es könnte damit zu einer Verbindung von Spielertypen kommen, die bisher in völlig unterschiedlichen Lagern aktiv waren: Die Playray- und die Battlefieldfraktionen wären zum ersten Mal verknüpft - eine Entwicklung, die es im eSport bis dato nicht gegeben hat und die vor allen Dingen die althergebrachten Traditionen eines Counter-Strike und Warcraft aufbricht.
WoW revolutioniert eine Branche
Die neue Stärke dieser schnellen, eher einfachen Spiele lässt sich nur in Verbindung mit einem weiteren Phänomen der Spieleszene erklären: World of Warcraft hat es trotz seiner Komplexität auf Zahlen gebracht, die für ein Spiel, welches monatlich Gebühren kostet, sensationell sind. Auf den ersten Blick widerspricht es damit auch der These, dass Spiele einfacher und billiger werden. Man muss aber berücksichtigen, dass selbst WoW zum Zeitpunkt des Erscheinens als Fast-Food-Titel unter den Onlinerollenspielen charakterisiert wurde und in erster Linie durch seinen einfachen Einstieg neue Käuferschichten erreichen konnte. Darüber hinaus ist es gerade dieses Spiel, welches allen anderen Vollpreistiteln auf dem Markt zu schaffen macht. Viele Spieler haben weder Zeit noch Geld für andere Titel neben World of Warcraft. Die Entwickler von Spielen müssen darum auf andere Verdienstmöglichkeiten zurückgreifen. Dabei erscheint das Konzept "einfach und billig" besonders vielversprechend; selbst ein WoW-Fanatiker dürfte die Zeit zwischen zwei Instanzen finden, um einen schönen, schnellen Shooter auszuprobieren, insbesondere wenn es ihn nichts kostet.
Welche Zukunft bleibt dem eSport?
Bei der aufgezeigten Entwicklung bleibt die Frage, welche Schlüsse der klassische eSport daraus ziehen sollte. Gewinner könnte erst einmal die 1on1-Shooter-Szene sein. Mit Quake: Live wartet ein Spiel auf sie, welches komplex genug ist, um auch die Legenden zu halten. Gleichzeitig könnte der leichte Zugang dem Spiel viele neue Fans bescheren und damit die Duellszene beleben. Der Verlierer steht - wie die jüngsten Entwicklungen zeigen - mit Warcraft 3 auch schon fest. Tatsächlich kann es einem so vielschichtigen Spiel nicht gelingen Gelegenheitsspieler anzuziehen - weder als Zuschauer noch als Spieler. Das heißt aber nicht, dass die Warcraft-Szene tot ist, wie jetzt manche behaupten mögen; sie muss sich nur darauf einstellen, ihren Zenit erreicht zu haben. Auch am Zenit kann man sich eine Weile halten.
Für den inoffiziellen Nachfolger Starcarft 2 sieht es von Beginn an nicht so gut aus, wie es von vielen gesehen wird. Die Intensiv-Spieler müssen auf eine geniale, für sie wenig interessante, Solo-Kampagne von Blizzard hoffen, da diese für Gelegenheitsspieler wiederum den Einstieg in das Spiel darstellen wird. Natürlich wird nahezu jeder Echtzeitstrategie-Fan dieses Spiel zumindest anspielen wollen, gilt es doch als größter Hoffnungsträger des Genres. Wenn es aber nicht gelingt, dieses Potenzial ins Battle.net zu projizieren und von dort auf eSport-Seiten zu locken, wird Starcraft 2 eine kürzere Lebensdauer haben als Warcraft 3.
Ungewiss bleibt die Zukunft von Counter-Strike. Hier sind mehrere Szenarien denkbar: Zum einen könnte die Flut an guten Gratis-Shootern ein höheres Interesse an der Königsdisziplin hervorrufen und der Szene neue Fans und Spieler zuführen. Battlefield: Heroes wäre dann sozusagen das Tor zum eSport. Gleichzeitig besteht aber die Gefahr, dass einer dieser Shooter so beliebt wird, dass es ihm gelingt, woran sich Call of Duty und Konsorten seit Jahren die Zähne ausbeißen: Counter-Strike zu verdrängen.
Schlussendlich bleibt sowohl Warcraft 3 als auch Counter-Strike ein Ausweg immer offen: schrumpfen. Die Folgen dieser Entwicklung sind auf der Ebene des eSport allerdings für beide Spiele fatal: Entzug oder jedenfalls Stagnation der Preisgelder, Stagnation bis Rückgang der professionellen Spieler und Fans sowie schließlich das Verschwinden von der Bühne der eSport-Turniere mangels Rentabilität. Hinsichtlich der Hobby- und reinen Freizeit-Spieler mögen die Sponsoren und Turnierveranstalter natürlich machen, was immer sie für nötig halten, am Ende bleibt jedem selbst überlassen, welches "sein" Spiel sein soll. Für die Fans der traditionellen eSport-Titel hingegen könnte eine dunkle Zeit anbrechen, denn ohne die großen Turniere und ihre Übertragungen werden die Möglichkeiten rar, ein Match wie mousesports gegen fnatic oder ToD gegen Grubby zu verfolgen.
Quelle: readmore.de
Mit sofortiger Wirkung ist SoFly kein Member mehr von Back2Basic. Der Grund hierfür liegt darin begründet, das er die Rcon Daten unserer Warserver an fremde Personen weitergegeben hat.
Die Jungs von Infinity Ward haben jetzt einen weiteren Patch für den Ego-Shooter Call of Duty 4: Modern Warfare veröffentlicht. Das zirka 38 MByte große Update auf Version 1.7 behebt einige Fehler und Exploits im Mehrspieler-Modus und beseitigt zudem einen Crash-Bug. Wer also bisher Probleme dieser Art hatte, sollte schnellstmöglich seinen Download-Manager starten.